Igel-Gruppe

Kinder sind aktive Konstrukteure ihrer eigenen Bildungsprozesse. Sie sind geborene Forscher und Entdecker. Sie sind neugierig, wissensdurstig und begeisterungsfähig.

„Sie lernen, indem sie Dinge erleben. Nur was sie selbst erfahren, bleibt in ihren Köpfen stecken. Dabei ist Spielen das beste Lernprinzip für Kindergartenkinder. Beim freien Spiel lernen sie mehr als in jedem Förderprogramm“  (Becker-Textor).

Bereits in den ersten Lebensjahren machen Kinder Erfahrungen in Raum und Zeit und so haben sie im Kindergartenalter schon längst die Mathematik entdeckt, zwar keine komplizierten Rechenaufgaben, aber sie nehmen neben verschiedenen Formen und Größen auch Zahlen wahr und erschließen zunehmend deren Bedeutung im Alltag. Ihre Beobachtungen und Erfahrungen fordern Kinder zu weiteren Erkundungen heraus, sie sammeln, vergleichen und ordnen Materialien und Gegenstände und entdecken dabei Ähnlichkeiten, Reihungen und reizvolle Muster.

Wir nehmen diese Aktivitäten bei uns im Kindergarten besonders in den Blick, denn das Kennenlernen mathematischer Zusammenhänge weckt das Interesse der Kinder und lässt sie Beständigkeit und Kontinuität erfahren.

Wir verstehen uns als „Lernwerkstatt“ mit Möglichkeiten zum selbstständigen Experimentieren mit unterschiedlichsten Materialien in Masse und Gewicht, Länge, Fläche und Inhalt. Die Kinder werden zum eigenen Denken und Erkunden herausgefordert: Mengen zu erfassen, zu vergleichen und zu bezeichnen, z.B. mehr-weniger, oben-unten, größer-kleiner, hoch-höher etc.