Unser Bild vom Kind

Jedes Kind ist einzigartig

In unserer Einrichtung begegnen wir jedem Kind mit Respekt, Anerkennung, Achtung und Liebe, unabhängig von seiner ethischen, kulturellen, religiösen und sozialen Herkunft.

In Anlehnung an das Zitat „Hilf mir es selbst zu tun“ von Maria Montessori unterstützen und begleiten wir die Kinder bei ihren eigenständigen Bildungsprozessen.

Durch das Spiel erforschen Kinder die Welt. Dabei erhalten sie bei uns möglichst viele Freiräume und ausreichend Orientierung, um sich immer wieder neue Fähigkeiten anzueignen.


Krippe

Unsere pädagogischen Grundsätze:

Wir arbeiten auf der Grundlage wissenschaftlich orientierter und fundierter Eingewöhnungsmodelle und haben uns intensiv mit den neuesten Erkenntnissen einer gelingenden Eingewöhnung beschäftigt.

 Grundsätze unserer Eingewöhnung:

  • elternbegleitend
  • bezugsorientiert
  • abschiedsbetont

Ein sehr wichtiger Aspekt bei der Betreuung der Krippenkinder ist eine verlässliche Beziehungs- und Bindungsarbeit. Besonders in der sensiblen Eingewöhnungsphase legen wir großen Wert auf die Unterstützung der Eltern, damit Kinder und Eltern sich mit der Krippenbetreuung rundum wohlfühlen können.

Es wird speziell nach den Bedürfnissen der Kleinsten eine behutsame zeitweise Trennung in Absprache mit den Eltern über mehrere Wochen gewählt.

Auf dem großen Außengelände haben die Krippenkinder einen separaten Bereich, der ganz auf ihre Bedürfnisse und Fähigkeiten ausgerichtet ist.

Bei regelmäßigen Ausflügen durch die Umgebung erkunden sie mit großer Neugier ihre Umwelt.


Die Arbeit im Kindergarten

Ein Ziel unserer Arbeit ist es, dass sich die Kinder ihren Anlagen entsprechend innerhalb ihrer Möglichkeiten entfalten können.

Bildung im Kindergarten ist als ganzheitlicher Prozess zu verstehen. Hierbei geht es um die Entwicklung von Grundkompetenzen.

Dieses beinhaltet:

  • die Unterstützung der Persönlichkeitsentwicklung
  • die Entwicklung des Sozialverhaltens und Fähigkeit zur Konfliktlösung
  • die Förderung der Lust am Lernen
  • die Förderung von Kreativität und Konzentration
  • die Fähigkeit etwas Neues zu entdecken
  • die Steigerung der Sprach- und Sprechfähigkeit
  • den Umgang mit Medien

Kinder lernen in erster Linie im Spiel mit anderen Kindern. Dabei fördern altersgemischte Gruppen den ganzheitlichen Prozess der kognitiven, emotionalen, sozialen und motorischen Entwicklung.



Die Bedeutung des Spielens

Die Spielfähigkeit des Kindes ist eine wichtige Voraussetzung für die Lernfähigkeit und somit ein wesentlicher Faktor für die Vorbereitung auf die Schule und das weitere Leben.

Im Spiel entwickeln, üben und festigen Kinder in den verschiedensten Entwicklungsbereichen grundlegende Fähigkeiten und Kenntnisse wie z.B.:

  • Selbstwertgefühl, Selbstbestätigung und Selbstvertrauen
  • Kreativität und Denkfähigkeit
  • Verantwortung für sich und andere
  • Einfühlungsvermögen, Gemeinschaftsgefühl, Konfliktfähigkeit
  • Einhalten von Regeln und Aushalten von Enttäuschungen und Misserfolg
  • Wissen wie man lernt und Wissen erwirbt

Unsere Aufgabe dabei besteht darin:

  • Anregungen und Erfahrungsmöglichkeiten zu bieten
  • Ansprechpartner bzw. Begleiter, Unterstützer sein
  • Und natürlich auch, wenn vom Kind erwünscht, Mitspieler zu sein.


Religiöse Erziehung:

Religiöse Erziehung findet nicht nur statt, wenn von christlichem Glauben die Rede ist, sondern sie betrifft jeden Bereich im täglichen Miteinander. So ist zum Beispiel das tägliche Gebet vor dem Frühstück wichtiger Bestandteil unserer religiösen Erziehung.

Mit vielfältigen Möglichkeiten möchten wir dazu beitragen, dass die Kinder sich bei uns, so wie sie sind, um ihrer selbst Willen angenommen und geborgen fühlen und Menschen kennen lernen, die aus dem Glauben leben und handeln. Sie sollen elementare Erfahrungen im Zusammenleben mit anderen machen, von Jesus, seinem Leben und Wirken hören und kirchliche Feste und Feiern kennenlernen und aktiv mitfeiern.



Angebote im letzten Jahr vor der Einschulung

Alle Kinder, die im letzten Jahr vor der Einschulung den Kindergarten besuchen, werden „Maxiclubkinder“ genannt.

Wir bereiten die Kinder spielerisch auf die Schule vor, indem wir z.B. einmal wöchentlich in einem Klassenraum der benachbarten Grundschule schulvorbereitende Angebote durchführen.

Die Förderung der sozial-emotionalen Kompetenzen, das Forschen und Experimentieren sowie der Einsatz des Würzburger Trainingsprogrammes „Hören, lauschen, lernen“ sind hierbei Schwerpunkte der schulvorbereitenden Angebote.



Besonderheit

Seit dem 01.08.2017 nimmt unsere Kindertagesstätte an der 2. Förderwelle des Bundesprogramms „Sprach-Kita: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“ teil.

 

Stand: Januar 2018

 

Bildergalerie: